FIFA 19: Streamer geben tausende Dollar für Team of the Year-Spieler aus

Am Montag gab Electronic Arts die Fußballer des Team of the Year für FIFA 19 bekannt. In den folgenden 24 Stunden standen die Stürmer Ronaldo, Messi und Mbappé mit absoluten Höchstwerten in den Paketen der Simulation zur Verfügung. Die Wahrscheinlichkeit einen dieser Star-Spieler aus einem Pack zu ziehen war allerdings mehr als gering. Das bekamen auch zahlreiche Streamer zu spüren, die gestern mehrere tausend Dollar in FIFA 19 (jetzt für 39,99 € kaufen) investierten. Zu den bekannteren Beispielen gehört Castro1021, der zeitweise bis zu 80.000 Zuschauer auf Twitch erreichte.


TOTY-Spieler sind in klassischen Gold-Packungen, aber auch limitierten Ultimate Packs erhältlich, die EA in einer sogenannten Lightning Round für kurze Zeit mit begrenzter Stückzahl anbietet. Diese können dann mit 125.000 Münzen oder 2.500 FIFA Points erworben werden. 2.500 FIFA Points entsprechen einem Wert von knapp über 22 Euro. Nachdem Castro fast 100.000 FIFA Points (etwa 880 Euro) ausgegeben hat, konnte er sich mit Mbappé den ersten TOTY-Spieler schnappen. Allerdings scheint Castro einen Glückstreffer gelandet zu haben. Andere Streamer wie Chuboi7 haben in den letzten Jahren über 3.000 US-Dollar ausgegeben und noch nie eine TOTY-Karte erhalten.


Laut EA liegt die Wahrscheinlichkeit für einen TOTY-Spieler bei "weniger als 1%" - ob es also 0,1% oder 0,0001% ist völlig unklar. In den nächsten Tagen werden auch die weiteren Stars des Team of the Year in FIFA 19 veröffentlicht. Für EA ist Ultimate Team mittlerweile ein Milliardengeschäft geworden. Alleine im letzten Geschäftsjahr konnte das Unternehmen über 1,2 Milliarden US-Dollar durch Mikrotransaktionen einnehmen. Während Ingame-Käufe bei anderen Vollpreis-Spielen stark kritisiert werden, scheinen viele FIFA-Fans kein Problem mit den Abläufen von Ultimate Team zu haben. Und mit FIFA 20 geht dann alles wieder von vorne los, denn erworbene Spieler aus dem Vorjahr werden nicht in den neuen Ableger der Fußballsimulation übertragen.


via Eurogamer